Pensionsfonds

Wirkungsweise des Pensionsfonds

Der Pensionsfonds ist eine selbständige rechtsfähige Versorgungseinrichtung entweder in Form einer Aktiengesellschaft oder eines Versicherungsvereines auf Gegenseitigkeit, mit der der Arbeitgeber die betriebliche Altersversorgung auf einen externen Versorgungsträger, den Pensionsfonds, auslagert. Die Definition des Pensionsfonds findet sich in § 112 VVG. Der Arbeitnehmer erwirbt hier einen direkten Leistungsanspruch an den Pensionsfonds. Da der Pensionsfonds die Beiträge weitgehend frei am Kapitalmarkt investieren kann, besteht bei diesem Durchführungsweg eine erhöhte Renditechance, aber auch ein höheres Verlustrisiko. Deshalb wird die Zusage im Regelfall als Beitragszusage mit Mindestleistung definiert für die der Arbeitgeber im Leistungsfall einzutreten hat. Zur Absicherung der zugesagten Leistungen bei Insolvenz muss der Arbeitgeber darüber hinaus Beiträge an den Pensionssicherungsverein entrichten.

Pensionsfonds

Wechsel zu einem Pensionsfonds

Um im Niedrigzinsumfeld die bestehende betriebliche Altersversorgung attraktiver zu gestalten, kann ein Wechsel von einer bestehenden Direktzusage oder einer Unterstützungskassenzusagen zum neuen Pensionsfonds vollzogen werden. Durch diese Umorganisation der genannten Durchführungswege zum Pensionsfonds ist es möglich, die vorhandenen Deckungsmittel auf den Pensionsfonds zu übertragen. Negative steuerliche Konsequenzen für das Unternehmen sind bei korrekter Durchführung nicht zu befürchten. Vorteil für das Unternehmen: Der Betrag kann sofort und vollständig als Betriebsausgabe von den steuerpflichtigen Einnahmen abgezogen werden. Der Arbeitgeber kann bei einer Direktzusage die gebildeten Pensionsrückstellungen gewinnerhöhend auflösen, ohne die Steuerlast durch diesen Vorgang zu erhöhen. Für den Arbeitnehmer bedeutet das, dass die übertragenen Deckungsmittel steuerrechtlich als ihm zugeflossen gelten, denn der Arbeitnehmer hat gegenüber dem Pensionsfonds einen eindeutig definierten Leistungsanspruch. Daher unterliegen die Beiträge der vollen Einkommensbesteuerung. Auch in die Sozialversicherung müss(t)en die dann fälligen Beiträge abgeführt werden. Um dies zu vermeiden, können die eingezahlten Beiträge auf Antrag des Arbeitgebers im Jahr der Übertragung zunächst nur in Höhe der gewinnerhöhend aufgelösten Rückstellung als Betriebsausgaben angesetzt werden. Der erforderliche Betrag, der die Rückstellung übersteigt, ist in den folgenden zehn Jahren als Betriebsausgabe geltend zu machen, und zwar gleichmäßig verteilt. Damit erreicht der Arbeitnehmer, dass die Übertragungen für ihn steuerfrei bleiben (§3 Nr. 66 EStG). Die Versorgungsleistungen des Pensionsfonds sind dann der vollen Besteuerung unterworfen. Für die steuerfreie Übertragung von Unterstützungskassenzusagen auf einen Pensionsfonds gilt ein ähnliches Verfahren.

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