Vergleichsportale für Versicherungen lassen Federn

12.10.2017

Online-Vergleichsportale für alle möglichen Dienstleistungen und Produkte haben in den letzten Jahren ein fulminantes Wachstum erlebt. Doch die Kritik, die Verbraucher würden dort regelmäßig in die Irre geführt, ebbt nicht ab. So verdonnerte das Münchener Oberlandesgericht den Anbieter Check24 im Frühjahr dazu, deutlicher herauszustellen, dass die Plattform für die Vermittlung Provision kassiert. Auch die „Beratung“ musste Check24 nachbessern, da die Situation des Kunden beim Online-Vergleich arg „vernachlässigt“ wurde.

Und obwohl den Nutzern suggeriert wird, das Beste oder Günstigste am gesamten Markt zu erhalten, bleiben viele Angebote außen vor. Denn gelistet werden nur Produkte und Leistungen von Unternehmen, die Vertragspartner der jeweiligen Vergleichsplattform sind.

Wir sind eben alle Schnäppchenjäger… Aber erst, wenn die Versicherungsleistung gebraucht und abgefordert wird, zeigt sich, ob die Entscheidung für dieses oder jenes Vergleichsergebnis wirklich richtig war. Wer sich dabei ausschließlich am Preis orientiert, erlebt dann allzu oft ein böses Erwachen. Deshalb: Insbesondere bei existenzbedrohenden Risiken wie zum Beispiel der Berufsunfähigkeitsabsicherung sollte unabhängige Beratung oberstes Gebot sein.

 

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