Finanzaufsicht: Schulnote 4 für die Kapitaldeckung

4.07.2017

Die Kapitaldeckung ist ein Indikator dafür, wie nachhaltig ein Versicherer seine Leistungsversprechen auch in Zukunft erfüllen kann. Je schlechter die sogenannte Solvenzquote, je eher besteht die Gefahr, daß ein Versicherer in Schieflage gerät – unter Umständen mit empfindlichen Leistungseinbußen für den Versicherungsnehmer. Wie aussagekräftig die neuen Versicherer-Solvenzquoten nach dem Regelwerk Solvency II tatsächlich sind, ist allerdings umstritten. Der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) jedenfalls dienen sie nun und in Zukunft als Grundlage für eine Bewertung der Kapitaldeckung.

Nachdem die Versicherer bis Ende Mai erstmals ihre Kennzahlen nach Solvency II ausweisen mussten, hat die BaFin nun ein erstes Fazit gezogen: Zwar ist keines der Unternehmen akut gefährdet, allerdings zeigen sich zum Teil ehebliche Unterschiede. So erreichten 29 Lebensversicherer die erforderliche Kapitaldeckung nur mithilfe der Übergangsmaßnahmen, die den Unternehmen den Start in die Solvency-II-Ära erleichtern sollen. Bei einem Anbieter wurde es sogar ganz eng. Deshalb achten Sie bei der Wahl des Anbieter nicht nur auf Prämie und Leistung, sondern auch auf die Kapitalstärke des Anbieters – damit es im Leistungsfall kein böses Erwachen gibt.

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